Dienstag abend auf Hamburg1 Schalthoff live zum Thema……

19.02.2019 Schalthoff live
Zukunft Bahn – Wohin fährt der Zug?

 

Zu Gast in der Sendung:
Michael Jung, Sprecher Bürgerinitiative Prellbock Altona

Hans-Uwe Kolle, Fahrgastverband PRO BAHN
Ole Thorben Buschhüter, SPD, verkehrspol. Sprecher
Dennis Thering, CDU, verkehrspol. Sprecher

Es moderiert Herbert Schalthoff.
Die Talkshow bei Hamburg 1 können sie sich hier anschauen:
Mediathek von Hamburg 1

Spannend finden wir, dass Herr Thering von der CDU mantramäßig wiederholt, dass der Fernbahnhof am Diebsteich gebaut werden müsse, weil man aus Sicht der Wohnungsbaupolitik nicht auf Diebsteich verzichten könne.

Herr Buschhüter von der SPD teilt diese Meinung und phantasiert (wie vor kurzem auch Bürgermeister Tschentscher) von sich kreuzenden Zügen vor dem jetzigen Fernbahnhof Altona (O-Ton: die Fahrstraßen der Züge kreuzen sich häufig…) Um da ‚Abhilfe‘ zu schaffen und wegen der vielen neuen Immobilien setzt auch er seine Hoffnungen auf den Bau des Fernbahnhofs am Diebsteich.

Michael Jung ist die Stimme der Vernunft in der Runde. Er erklärt geduldig, dass die Menschen aus dem Westen Hamburgs statt zum Diebsteich zum Hauptbahnhof fahren würden, um dort ihre Züge zu besteigen und daher die Überlastung des Hauptbahnhofs verschlimmern würden. Er macht deutlich, dass der Fernbahnhof am Diebsteich an einer Engstelle gebaut würde und mit den nur sechs Bahnsteigen keineswegs die angestrebten Zughalte bewältigen könnte. Er fragte nach einer längst fälligen Simulation der Zugbewegungen gerade zu Stoßzeiten.

Unsere Meinung: Die Verkehrspolitiker unserer Stadt sollten sich gut und detailliert informieren, bevor sie verkehrspolitische Mammutprojekte wie die Verlegung eines großen Fernbahnhofs der Kategorie Eins durchwinken. Das sollten wir Bürger ihnen eigentlich wert sein!

1 Kommentar

  1. Meiner Meinung nach ist der geplante neue Bahnhof eher überdimensioniert. Welche Bedeutung hat denn der Fernbahnhof Altona?

    REGIONALVERKEHR:
    Es kommen nur noch Züge von Norden, welche eigentlich besser zum Hauptbahnhof fahren sollten, denn dort ist die Innenstadt von Hamburg. Dort wollen die Menschen hin.
    Wenn statt der RB 61 lieber der RE 6 zum Hbf fahren würde. Die RBs durch die S4 West ersetzt werden, dann war es das mit Regionalverkehr. Schon heute fahren außerhalb der HVZ nur 2 Fahrten pro Stunde von/nach Altona.

    FERBVERKEHR:

    Es enden ein paar ICEs und Ics aus Richtung Süden/Osten in Altona. Vom Norden kommen keine Fernzüge dort an.

    Im Prinzip ist der Fernbahnhof Altona ganz verzichtbar. Er ist nur Reserve für eventuelle Störungen auf der Verbindungsbahn. Die Strecke nach Elmshorn ist aber auch nur zweigleisig…

    Schlafwagenzüge will die DB nicht mehr. Ansosnten könnten die künftig in Kiel enden und beginnen

    Autoireisezüge könnten nach Harburg verlegt werden.

    Kurz für die paar Züge die in Altona enden reichen 4 Bahnsteigkannten (3 für Ankunft, 1 für Anfahrt). Die durchgehenden RE bzw. Ferenzüge nach Schleswig-Holstein brauchen in Altona nicht zu halten, schon gar nicht in der Pampa am Diebsteich. Nur die Politil ist zu blöd das zu erkennen.

    Der zentrale Fernbahnhof in Hamburg ist und bleibt der Hauptbahnhof. dafür ist er da und die aufgaben schafft er auch.

    Die Ünerlastung des hauptbahnhofs ensteht durch zwei Ursachen:
    1. Es steigen dort zu viele Fahrgäste vom Regionalverkehr zur Schnellbahn um.
    Gegenmaßnahme: S-Bahnausbau (Fahrgäste kömnnen umsteigefrei in die Innenstadt weiterfahren)
    2. Es fahren nicht vonn allen Außenstrecken die Züge über Jungfernstieg, sondern einige Hauptlinien auch über Dammtor (mit der S21 nach Kaltenkirchen verschärft sich das Problem). Die S32 würde ein Übriges tun.

    Die Leute steigen nicht um in eine Bahn zum Jungferenstieg, sondern am HBF aus un bevölkern den Südsteg.

    Sinnvoll währe auch ein City-Regionalbahntunnel durch die Stadt. Dea könnte es auch eine Station Altona geben unter der Neuen Großen Bergstraße, aber nicht in Diebsteich!

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