Der S-Bahn Crash auf der Strecke nach Harburg

Was nun Herr Senator? (2)

Seit Montag, den 22.08.ö2022 sollen die Ersatz-Verbindungen auf der Schiene gen Harburg
besser bis gut funktionieren.
Theorie? Oder mehr Beruhigungspille seitens des HVV, der S-Bahn und des Verkehrssenators?

Die Praxis sieht anders aus.

Weiterhin dürfen nicht alle Pendler*Innen nach Harburg die ICE`s und IC`s benutzen.
Prellbock findet das total unverständlich.

Der Pendelverkehr mit einer S-Bahn-9 Waggonzug soll alle 20 min. funktionieren.
Aber es hakelt doch immer wieder.

Die Nutzung der Metronom-Züge ist weiterhin eine heftige Sache.
Nun wird am 25.08.2022 vermeldet, es sollen mehr Metronom-Züge fahren.

Es gibt weiterhin keine HADAG-Expressfähre 73 zu den Landungsbrücken.
Auch eine Express-Buslinie vom Süden direkt zur S-Bahnstation Othmarschen – NO
Auch eine Expresslinie des X30 direkt ohne Zwischenhalt nach Bergedorf – NO

Verkehrssenator will  plötzlich weitere Elbbrücke. (aus dem Hut gezaubert ?)

Die neuen Äußerungen des Verkehrssenator Herrn Anjes Tjarks im Hamburger Abendblatt vom 24.08.ö2022  zu den Engpässen der Schiene vom Süden nach Hamburg verwundern sehr!

Plötzlich gibt es eine weitere Machbarkeitsstudie zum Thema „weitere Elbbrücke“
so Anjes Tjarks im Hamburger Abendblatt am 24.08.2022
Wir haben also jetzt 5 Machbarkeitsstudien aktuell  in Arbeit !!!

1.Zum Thema VET-Tunnel
2.Zum Thema Güterumgehungsbahn
3.Zum Thema Durchbindung von Regionalzügen im Hauptbahnhof
4.Zur westlichen Tunnel – Elbe-Schienenquerung
5.Jetzt NEU: Eine neue bzw. weitere Elbbrücke

Wir hatten den Verkehrssenator gebeten bzw. angefragt, ob es nicht sinnvoll ist, diese
Machbarkeitsstudien in einem Beirat zu vernetzen?
Ansage vom Verkehrssenator: Nö, ich weiß davon nichts-warum überhaupt.

Prellbock fragt auch nach:

1. Was hatte der LKW eigentlich geladen, dass es so einen heftigen und langen Brandt gab.
Fast 60 min. brannte der LKW heftig und gefährlich.

2. Ist der Verkehrsbehörde  und dem Verkehrssenator eigentlich bewusst, wie viele
Nadelöhre und potentielle Störungsstellungen es auf der Schiene vom Süden nach Hamburg gibt?

Wir haben die Grafik ( siehe HIER  ) mehrere Male über Pressemitteilungen und auf unserer Website dargestellt.

Auf der Strecke von Harburg bis Altona haben wir 7 Engpassstellen und Nadelöhre:

1.Der Bahnhof Harburg
2.Die Süderelbbrücke
3.Die Norderelbbrücke
4.Die Pfeilerbahn
5.Der Hauptbahnhof
6.Der Dammtor-Bahnhof
7.Die Verbindungsbahn

Und in den letzten Jahren gab es heftige Störungen in allen 7 Engpassstellen.
Im Mai 2022 z.B. auf der Verbindungsbahn für den Regional -und Fernverkehr.
Kabelbrand eines Kabels mit 100derten von Steuerleitungen.
Von Freitag bis Montag ( 13.-16.Mai 2022 ) ging fast nichts.
Auch die beiden wichtigen Bahnbetriebswerke waren fast stillgelegt.

LKW-Brand unter der Fernbahnbrücke – was wäre dann???

Was wäre denn passiert, wenn nicht die S-Bahnbrücke sondern die Fernbahnbrücke durch den LKW-Brand geschädigt und gesperrt hätte müssen?
Kein Regionalverkehr, kein Fernverkehr.
Hamburg und Schleswig-Holstein wären von einer Schiene in den Süden und vom Süden abgeschnitten.

Prellbock-Fachgespräch im Februar 2020

Prellbock hat im Februar 2020 eine Fachberatung zu diesem Thema durchgeführt.
Und wir haben unsere Ideen und Themen zusammen mit dem Bahningenieur Herrn Carsten Hein in Pressemitteilungen und in Briefen an die Politik vorgestellt.

Die 2.Schienen-Elbquerung ist weiterhin ein Muss.

1.Ausweichstrecke bei Störungen auf der Südschiene und natürlich umgekehrt.

2.Schnellere Zugverbindungen in den Norden. Z.B. nach Kiel, nach Flensburg, nach Nordfriesland. Es werden bis zu 30 min. Fahrzeitgewinne möglich sein.
Und wer aus Kiel zum Hauptbahnhof will, steigt im Fernbahnhof Altona einfach in die S-Bahn.
3.Ein S-Bahn-Ring durch diese Westquerung.
4.Weitere Anbindung des Hafens an die Schiene für Personen und für Güter.

 

 

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