Was nun Herr Bürgermeister?

Heute am 28.11.2022 haben Sie zwei Senator*Innen höflich und mit Anstand aus ihren Funktionen entlassen.
Für Prellbock Altona e.V. ist die Entscheidung, die Führung der Stadtentwicklungsbehörde neu zu besetzen, eine Überraschung vom Zeitpunkt her, aber von der Sache längst überfällig.
Wir sind gespannt, ob es beim Thema Diebsteich-Projekt, beim Erhalt und Modernisierung des jetzigen Bahnhofs Altona Bewegung geben wird.
Die Verlegung des Bahnhofs Altona zum Diebsteich ist seit 2014 eine mehr als traurige Angelegenheit und stadtentwicklungs-politisch eine ganz heftige Fehlleistung, die sich Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt da geleistet hat.
Seit April 2015 ist sie Senatorin der Stadtentwicklungsbehörde.
Kurz zuvor hatte in einer Nacht und Nebelaktion der damalige Bürgermeister Olaf Scholz den Bahnhof Altona zum Abriss freigegeben.
Das ganze Projekt war und ist es immer noch: Ein Projekt aus alten Zeiten.
Selbst der Bausenator Eugen Wagner stoppte im Februar 1995 die Verlegung des Bahnhofs Altona.
Sehr überraschend aber eben mit sehr guten Argumenten.
10 Jahre später bezeichnete der damalige Ober-Baudirektor der FHH Herr Jörn Walter  das Projekt Diebsteich-Bahnhof  als zu kleine
Hundehütte.
Und so sah es auch die Öffentlichkeit.
71 % der Hamburger wollten keinen Diebsteich sondern den jetzigen Kopfbahnhof  Altona.
Der sehr faule und schnelle Kompromiss der Stadt, der Deutschen Bahn mit dem VCD-Nord im  Februar 2020 war ein Paukenschlag des Strippenziehers Senator Dr. Andreas Dressel.

Nun werden wir vielleicht eine Neuorientierung in der Stadtentwicklungsbehörde bekommen.
Vielleicht auch einen neuen Ober-Baudirektor?

Vielleicht endlich „Ein Nachdenken zu Diebsteich, zu einer starken Schiene, zu einem modernen Bahnhof im Zentrum von Altona, zu einem eventuell neuen interessanten S-Bahnknoten Diebsteich, zu einer S32 ab Diebsteich nach Lurup/Osdorf ?“
Prellbock Altona wird jedenfalls in diesem Sinne wirken.

28.11.2022
Andreas Müller-Goldenstedt

 

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