Verkehrskonzepte wie geschnitten Brot beim Bäcker


Verkehrskonzepte wie geschnitten Brot beim Bäcker

Hamburg greift vor Weihnachten zu den
„Verkehrs-Sternen am Himmel“

„Verkehrswende Hamburg“ profitiert von der Bürgerschaftswahl am 23.02.2020?
Wettstreit der VerkehrsexpertInnen?
Hamburg hat keinen Masterplan für mehr ÖPNV und für starke Schiene
SPD will „HundehütteDiebsteich + Glitzertürme der Imobilienwirtschaft“,
die Linke will Bahnhof Altona erhalten.
09.12.2019
Die CDU hält mit Ex-Bahnchef Grube einen Verkehrs-Konvent ab.
Und präsentiert ihre Straßenbahn-Ideen
11.12.2019
Die SPD eröffnet ihren Wettstreit mit einen Hamburg Takt – Vorschlag.
50 % mehr Fahrgäste auf Schiene und Busse.
600 neue Busse – mehr Buslinien – mehr Bustakte.
In ihrem Regierungsprogramm 2020  will die SPD aber unbedingt den Bahnhof Altona am Diebsteich
Sie ist die einzige Partei, die es so in einem Wahlprogramm ihren GenossenInnen vorschreibt.
12.12.2019
Die Grünen positionieren sich zum Thema
HVV-Rabatte für Familien
aber kein 365€ Ticket für alle
15.12.2019
Deutsche Bahn und  Verkehrspolitiker eröffnen die S-Bahnstation Elbbrücken.
Fast nebenbei erwähnt der Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium
Herr Enak Ferlemann:
Bundesverkehrsministerium und FHH planen, die S-Bahn  am Hauptbahnhof  und auch komplett in der Verbindungsbahn in einen Tunnel zu legen.
Geld  aus Berlin ist da, 3 Jahre nun soll dieses Projekt geplant werden und es soll  geprüft werden, wie es realisierbar ist.
Damit würden Fern-und Regionalzüge  dann auf der Verbindungsbahn 4 Gleise bekommen.
Auch der Fern-und Regionalbahnhof Dammtor hätte dann 2 Bahnsteige für Fern-und Regionalverkehr.
Am Hauptbahnhof würden am  Gleis 3+4 keine S-Bahnen  mehr fahren sondern  Regio und IC und ICE`s.
Ein Tunnelprojekt mit Milliarden€ Bausummen. (Der Citytunnel von Hauptbahnhof über Jungfernstieg nach Altona kostete vor 40 Jahren 1 Milliarde D M an Baukosten)

18.12.2019
Vor der Weihnachtspause debattiert die Bürgerschaft noch einmal kontrovers Verkehrspolitik.

19.12.2019
Wie immer: Der Bürgermeister posiert vor 2 E-Bus Prototypen aus dem VW/MAN Hause

Der Wahlkampf um Bürgerschaftsmandate ist im vollen Gange.
Und neben den Themen Klima und Mieten/Wohnungsbau hat sich in Hamburg ein Hype zum Thema
Sterne der neuen Verkehrswende entwickelt.
Interessant ist:
Nur die SPD will den jetzigen Fern-und Regionalbahnhof Altona abreißen und nach Diebsteich
verlegen. ( Regierungsprogramm zur Bürgerschaftswahl 2020)
Grüne, CDU, FDP lassen dieses Thema offen.
Die Linke will der Bahnhof Altona erhalten und modernisieren.
Also ein Wettstreit der Parteien.

Zu diesen Hamburger Lokalthemen gesellen sich:
Das bundesweite Projekt  Deutschland Takt und die Forderung auf Hauptstrecken den Halbstundentakt einzuführen. Z.B. Hamburg-Berlin oder Hamburg nach Frankfurt.
Dazu die Festlegungen im Koalitionsvertrag der großen Koalition:
100% mehr Fahrgäste auf der Schiene bis 2030.

Dazu Klimaschutz und CO2 Vermeidung und eine energische FFF Bewegung
Weniger innerdeutsche Flüge also mehr tägliche nationale ICE-Sprinter nach München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln.
Immer mehr Passagiere nutzen ab Hamburg auf den Flugrouten nach München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart Lufthansa und andere Töchter.
Bald 6 Millionen Menschen nutzen ab Hamburg jährlich den Flieger in diese Städte.
Platz 1 ist München, mit mehr als 1,6 Millionen Passagieren pro Jahr.
Die Lufthansa fliegt 12x am Tag nach München.
Dazu mehr Nachtzüge.
Die ÖBB aber auch Dänemark, Schweden und andere Länder planen mehr oder wieder ganz konkret Nachtzüge nach und ab Hamburg.
ÖBB entwickelt sich in Europa zum Spezialanbieter von Nachtzügen, bringen neues
Waggonmaterial auf die Schiene.

Prellbock als Bürgerinitiative für den jetzigen Bahnhof Altona, ist in starkem Fahrwasser.
Prellbock „segelt hart am Wind“
Einerseits im Faktencheck zusammen mit dem VCD setzen wir uns mit Senat und Behörden und Deutsche Bahn  auseinander.
Jetzt ist aber eine ganz neue Situation eingetreten!
3 Jahre lang soll geprüft werden, ob ein S-Bahntunnel unter der Verbindungsbahn, möglich ist und wie.
Also  nur noch S-Bahngleise und Bahnsteige im Hauptbahnhof außerhalb der großen Halle.
Dammtor wird Tunnelstation, könnte sich mit der U-Bahn Stefansplatz verbinden.
Sternschanze und Holstenstraße werden Tunnelstationen.
Der geplante Fern-und Regionalbahnhof Diebsteich wird zum neuen Nadelöhr, bzw. kann die Zukunft des Bahnverkehrs nicht bewältigen.

Das bedeutet für die deutsche Bahn und dem Senat: Sie können einfach nicht das Nadelöhr „Hundehütte Diebsteich“(Zitat Ex Baudirektor Walter) bauen.
Das Nadelöhr Verbindungsbahn wird mit 3-4 Milliarden Baukosten beseitigt.
Aber wir ( DB ) bauen uns ein neues Nadelöhr Diebsteich?

Prellbock sagt: Geht ganz und gar nicht.
Die nächsten Verhandlungen Prellbock und VCD  mit Deutscher Bahn, Senat, Grünen und Verkehrsbehörde werden dieses Thema aufnehmen.

Bevor überhaupt ein cm2 Schienen-Infrastruktur abgebaut wird, braucht Hamburg einen Masterplan Schiene und den ÖPNV.
Und das bitte unabhängig von Werbetouren für Wählerstimmen zur Bürgerschaftswahlen.
Die vielen interessanten Initiativen für starke Schiene müssen in die Beratung eines Masterplans einbezogen werden.
Hamburg muss mit dem Bund  und der EU bestimmt für Hamburg 20 Milliarden€ in die Hand nehmen, um die Schieneninfrastruktur insgesamt zu modernisieren und auszubauen.
Nadelöhr:  Verbindungsbahn zwischen Hbf. und Altona – jetzt plötzlich in der Vorplanung
Nadelöhr: Hauptbahnhof – dito
Nadelöhr: Notwendige Brückensanierungen – da kommt auf die Stadt und auch auf Altona noch einiges zu.
Die Eisenbahnbrücke – Sternbrücke über dem Straßenkreuz Stressemannstraße – Max-Brauerallee soll ab 2023 saniert und neu gebaut werden.
Experten und wir von Prellbock  stellen aber fest, Deutsche Bahn und Senat beharren stur auf das Nadelöhr Diebsteich  und wollen diese „Hundehütte Bahnhof (Zitat Exbaudirektor Walter) zum kleinen Fern-und Regionalbahn Diebsteich = Nadelöhr bauen……
Dort müssten 2030  50 Züge pro Stunde fahren.
Ob 30 Züge störungsfrei pro Stunde fahren können, wird  von ganz vielen ExpertInnen angezweifelt.
So wie jetzt der Bahnhof  Diebsteich geplant ist, schafft er das nicht.

Erst recht hat dieser geplante Bahnhof  auch zu wenige Gleise für die S-Bahn Diebsteich.
Diebsteich wird neben S3 und S21 auch die neue S32 und die S4 West bewältigen müssen.
Augen zu, Ohren zu, Mund zu ?
Beide ( DB und Senat ) arbeiten nach dem Prinzip: Augen zu, Ohren zu, Mund zu obwohl Stadt und Bahn gemerkt haben, dass Diebsteich zu klein wird.
Auf den Fern-und Regionalstrecken, auf den S-Bahnstrecken.
Sie haben zusammen überhaupt keine Argumente mehr für dieses Bauvorhaben.
Die Planfeststellung Diebsteich ist nach unserer Meinung hinfällig.
Altona und der Westen  von Hamburg braucht einen starke Schiene und einen modernen 2.großen Zentralbahnhof: Hauptbahnhof und Bahnhof Altona ergänzen sich und passen super zusammen.
Den Bahnhof Altona modernisieren und ausbauen und für die Zukunft Schiene fit machen.
Wir haben diese Tage noch einmal unsere Sicht der Dinge den Abgeordneten des Verkehrsausschuss der hamburger Bürgerschaft und der Presse präsentiert.
Sie können unsere Ansichten hier lesen.

Prellbock bleibt am Ball!
Wir wünschen Ihnen  schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2020.
Werden sie mit uns aktiv und unterstützen sie uns gerne.
Spenden sind herzlich willkommen.
Für unsere Klage mit dem VCD vor dem OVG
Für unsere Öffentlicheitsarbeit
Die nächste Prellbock-Monatsversammlung ist am Mittwoch, den 22.01.2020 um 18.30 Uhr
Werkstatt 3 – 1.Stock im Seminarraum

 

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  1. Masterplan Schiene Jetzt….. und einen Sonderausschuss der Hamburger Bürgerschaft – Prellbock Altona

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