Diebsteich wird gebaut, wird nicht gebaut, wird gebaut, wird nicht gebaut

Dienstag und Mittwoch 11.+12. Februar 2020

Die Tage des Dr.Dressel, der lieber auf der Schiene rückwärts fährt.
Wird der zu kleine Diebsteich-Bahnhof überhaupt gebaut werden?
Warum geben SPD und Grüne den zentralen Bahnhofsknoten Altona wie eine
leere Einwegflasche zum schreddern?
Was treibt den VCD-Nord und den VCD-Bund
Der SPD Fraktionsvorsitzende Dirk Kiehnscherf spricht die Unwahrheit in der Bürgerschaft

 

Dr.Dressel denkt, er hat es geschafft.
Seine Vision eines zu kleinen Diebsteich-Bahnhof kann durch seine eleganten Tricks
und seine Rückwärtsfahrt auf der Schiene gebaut werden, wenn der VCD die Klage vor dem OCG zurücknehmen wird.

Die Deutsche Bahn und der VCD-Nord und VCD-Bund sowie der Senat haben ein Kompromiss
am Montag, den 10.02.2020  geschlossen.

Nun kann, wenn es überhaupt noch gehen wird, die Deutsche Bahn einen viel zu kleinen neuen Fern-und Regional-und S-Bahnhof am Diebsteich bauen.
Die Deutsche Bahn reibt sich die Hände.
„Ohne ihre Planfeststellung  zu ändern oder zurück zu nehmen“ können wir 2021 starten.

Dr. Dressel als Statthalter der Immobilien-Klientel freut sich, denn nun können die Hochhaustürme am Diebsteich durch seinen Procom –Geschäftsführer gebaut werden.
Die 80.000 € Kosten seitens der Stadt für Messestand und Reisekosten im Herbst 2018, auf der Immobilienmesse werden sich jetzt lohnen.
Das Bild sagt alles:
„Das Modell des Diebsteich-Bahnhofs  und der Hochhaustürme und die grinsenden Macher aus Politik und Immobilienwirtschaft.“

Der VCD-Nord und VCD-Bund freuen sich eventuell zu früh.
Denn noch ist nichts entschieden.
Wird die Deutsche Bahn überhaupt diesen Kompromiss akzeptieren?
Wie wird das Bundesverkehrsministerium diesen Kompromiss werten, nachdem der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann ganz andere Pläne für den Knoten Hamburg vorgeschlagen hat und auch dafür viel Geld in die Hand nehmen will. Der Plan einer neuen verbindungsbahn ab Hauptbahnhof wird
immer aktueller.
Wie muss die Zukunft der Verkehrwende zur starken Schiene in Hamburg aussehen?
Wann gibt es endlich einen Masterplan Schiene für Hamburg?
Und wie will der VCD das Thema
„Wir haben für Prellbock die Klage gemeinsam eingereicht“
„Prellbock musste für die Klage das Geld über Spendenaufrufe an den VCD leiten“
VCD+Prellbock – Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Rüdiger Nebelsieck wurden  die notwendigen Schriftstücke für das Gericht  erstellt.“
Prellbock-Mitglieder haben bestimmt über hundert Stunden Arbeit in diese Klage gesteckt.“
Ohne sich mit Prellbock zu einigen, kann  und darf der VCD die Klage nicht zurückziehen.
Vor allem darf der VCD nicht einfach, ohne seine Mitglieder einzubeziehen, diesen problematischen Schritt durchführen“

Prellbock hat auf der letzten gemeinsamen Verhandlungsrunde am 05.02.2020 deutlich und händeringend auf mehr Zeit auf mehr Informationen gedrängt.
Der unabhängige Moderator und Mediator Mehmel ( Jurist und ehemaliger Präsident des HH-Verfassungsgerichtes)   hat Prellbock  mit einem unzulässigen Taschenspielertrick ausgeschlossen, in dem er Deutsche Bahn, FHH und VCD einfach fragte, ob sie ohne Prellbock am 10.02.2020 weitertagen wollen.
Selbst der VCD sagte Ja dazu.

Die Reaktionen der Medien sind sehr unterschiedlich ausgefallen.
Die Zeit gibt sich nachdenklich.
Die Schleswig Holsteinische Zeitgruppe ebenfalls und fragt ihre Leser:
Der Fernbahnhof in Hamburg-Altona wird nach Diebsteich verlegt – gut so?
Ja, der neue Bahnhof wird leistungsfähiger und attraktiver.
40,7%
Nein, Diebsteich ist als Standort für einen Fernbahnhof ungeeignet.
59,3%
– Quelle: https://www.shz.de/27334057 ©2020

12.02.2020 um 19.50 Uhr in der Hamburger Bürgerschaft
Debatte um einen Schnellantrag von Rot/Grün zum Dresselkompromiss.
Dirk Kiehnscherf sagt einfach mal die Unwahrheit: „Die Bürger von Altona wollen den Bahnhof zum Diebsteich verlegt haben“
Schlimmer geht’s nimmer.
Mehr zur Bürgerschaftssitzung folgt.

Hier unsere Prellbock-Statements:

1.Presseerklärung vom 11.02.2020
2.Unsere Charts auf unserer Pressekonferenz am 11.02.2020

2 Kommentare

  1. Die Bewohner der Neuen Mitte Altona werden sich jedenfalls freuen. Denn wenn der Bahnhof nicht verlegt wird, würde auch die Quietschkurve bleiben, was die Lebensqualität auf Dauer senken würde… und geplant ist dieser Stadtteil nun mal ohne diese Kurve.

    • Der Abbau der Quietschkurve hat nichts mit der Diebsteich Planung zu tun. Auch bei einer Modernisierung Altonas würde diese Eingleisbrücke entfallen.
      Dafür werden aber die Bewohner der Neuen Mitte II die S-Bahn vor dem Balkon haben, und zwar ohne zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen gegenüber heute.

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