4.Prellbock-Blog: „Krass“ oder „Ragebait“: Der Hamburger Hauptbahnhof

4.Prellbock – Blog
13.10.2026
Verfasser: Andreas Müller-Goldenstedt
als pdf siehe HIER

„Krass“ oder „Ragebait“: Der Hamburger Hauptbahnhof

Heute ( 13.10.2026 ab 19.30 Uhr im NDR Hamburg ) gab es im NDR-Hamburg Journal endlich einen Beitrag zur Situation auf den Bahnsteigen des Hamburger Hauptbahnhofs.
Vor allem am Gleis 13 / 14
Hamburg-Journal 13.10.2026
Seit Tagen gibt es zu der Enge am Gleis 13 und 14 im sozialen Netzen ein Video.

Aber !!!
Im Hamburg Journal keine Infos, was sofort zur Entlastung führen könnte.

# Im NDR Beitrag: Langfristige Pläne gibt es; aber sie werden zur Zeit nicht konkretisiert, bzw. es fehlen notwendiger Gelder.

Prellbock Altona hat seit 2018 u.a. diese Vorschläge gemacht.
Es gibt zahlreiche Prellbock-Pressemitteilungen zu weiteren kostengünstigen
Sofortmaßnahmen.

Hier die 3 nachhaltigen Vorschläge:

1.
Durchbindung der Regional-Expresslinien, die alle den Hauptbahnhof als Endbahnhof nutzen .und nach 15-20 min. zurück fahren.
Durchbindung heißt: Im Hauptbahnhof halten und nach 5 min. weiterfahren.
z.B. Lüneburg – Hauptbahnhof – Rostock

2.
2020 die Idee seitens Prellbock Altona, dass alle Züge in den Norden ab Hamburg Altona fahren.
Alle Züge ab Hamburg Altona nach Kiel, nach Flensburg, nach Westerland, nach Wrist etc.
Dazu alle IC/EC nach Dänemark.
Der 2.große Bahnhof hat ebenfalls 8 Gleise für Fern -und Regionalzüge.
Seit Sommer 2026 fahren die IC/EC Prag – Altona-Kopenhagen.
Sie könnten im Hauptbahnhof einfach durchfahren, aber im Dammtor halten.
Denn in Altona ist bei diesem neuen Zug Typ ein Lokwechsel und es gibt gut 10 min Zeit für barrierefreies Ein-oder Aussteigen.

3.
Im Norden vor dem Hauptbahnhof die Möglichkeit nutzen ein weiteres Gleis in der Anfahrt zum Hauptbahnhof zu aktivieren.
Ein sogenanntes Puffergleis.

 

Im heutigen Hamburg-Journal Beitrag kommt dann Martin Bill zu Wort.
Er ist Staatsrat unter unseren Verkehrssenator Anjes Tjarks.
(beide Mitglied der Grünen)

Sein Kommentar zur Situation im Hauptbahnhof:

„Hamburg kann da nichts wirklich machen, der Bund ist zuständig.“
Und Hamburg hat kein Geld“

 

Da sage ich einmal höflich:

„Herr Bill , sie und Verkehrssenator Tjarks  können aber laut und deutlich und vor allem öffentlich zur Lage am Hauptbahnhof sich äußern.

Wenn das erste größere  Unglück im Hauptbahnhof wegen Enge und Gedränge passiert, ist alles zu spät.

Denn: Was da auf den Bahnsteigen sich abspielt, ist eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt bzw. für die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) und für ein Sofortmaßnahme, um Unglücke zu vermeiden.
Das gilt  auch für die beiden S-Bahnsteige morgens und nachmittags in der Rushhour.

Ich vermisse seit langem:
Einen runden Tisch mit Senat, Vertreter aus der Bürgerschaft, DB AG und DB Infra GO,HVV und  Hamburger Verkehrsinitiativen.

„Ein konstruktiven Infoaustausch und ein gemeinsames Nachdenken über sofortige Lösungen  sind längst notwendig.“
Prellbock Altona e.V. als Umweltverband würde sich konstruktiv einbringen.


HH-13.10.2026
Andreas Müller-Goldenstedt
++49 1781806932
amuego@gmx.net
www.prellbock-altona.de

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