„Die Deutsche Bahn vor sich selbst retten“

Heute (01.06.2022) steht Prellbock Altona vor dem Bahnhof Altona und verteilt sein
aktuelles Infoblatt zum Thema „9€ Ticket“
Die drei-monatige interessante Phase startet heute.
Die Vorzeichen mit über 7 Millionen verkauften 9€ Tickets sind nicht gerade optimistisch.
Der Bahnvorstand mit seinem Chef Dr.Richard Lutz hat am 29.05.2022  „aus der DB-Vorstands-Betonburg Berlin“
per Telefon ausgewählten Journalist*innen  Neuigkeiten mitgeteilt.
Prellbock übersetzt einmal in „Reinschrift“:

1.Wir ( DB ) sind überlastet.
2.Wir ( DB-Vorstand )  sind am „Ende“ mit unserem Latein.
3.Liebe Bahnreisende, es wird in den Zügen und auf den Strecken ungemütlich bis sehr ungemütlich.
4.Wir haben die heftigsten Unpünktlichkeiten im Fern – und Regionalverkehr.
(weiterhin zählen wir ausgefallene Züge in der Unpünktlichkeitsstattistik nicht mit)
5.Unsere Güterzüge kommen schwer auf der Schiene voran  und dann irgendwann ans Ziel.
6.Wir werden jetzt „mit dem Kopf durch die Betonwand“  alle wichtigen Strecken und Knoten sanieren.
7.Wir stellen uns für einige Jahre auf diese „kundenunfreundliche“ Situation ein.
8.Bahnfahren wird erst ab dem nächsten Jahrzehnt auf den Strecken der Deutschen Bahn  AG besser.
9. Keine Überlegungen, Stuttgart 21 und Diebsteich21 erst einmal einzufrieren.
10.Keine Überlegungen, erst die aktuellen Streckensanierungen gut zu Ende zu bringen um dann neu
zu planen.

Dazu unsere heutige Pressemitteilung
Zum Thema „Die Deutsche Bahn vor sich selbst retten“

Das Medien-und Politikecho ist verhalten bis grotesk.
Warum muss der Bundesvorsitzende der EVG-Gewerkschaft  dem  Herrn Lutz  noch Flankenschutz geben?
Warum schweigen z.B. Allianz pro Schiene und Bahn für Alle?
Was sagt der VCD zu dieser „Bankrotterklärung“ des Bahnvorstands?

In den Medien von Presse und TV/Radio  wird kritischer berichtet:

Hier der Beitrag des Deutschlandsfunks am 29.05.2022 um 13.30 Uhr

Hier die FAZ vom 30.05.2022
Zitat aus der FAZ
„Bahn-Chef Richard Lutz prägte dafür den Begriff „Wachstumsschmerzen“ – und stimmte die Kundschaft auf harte Zeiten ein. Sie könnten bis zum Ende des Jahrzehnts dauern. So lange dürfte die Sa­nierung des „Hochleistungsnetzes“ in Anspruch nehmen. Mehr als wahrscheinlich, dass manchem Kunden der Geduldsfaden schon vorher reißt.“

Hier das Handelsblatt vom 30.05.2022
Zitat aus dem Handelsbaltt
Das große Chaos auf der Schiene: Bahnchef Richard Lutz stimmt Kunden auf harte Zeiten ein.
Richard Lutz räumt ein: So angespannt wie derzeit war die Lage auf Deutschlands Schienen noch nie. Ein Ende des Chaos kann er nicht versprechen.“

Hier die Wirtschaftswoche
Zitat aus der Witschaftswoche:
„Bahnchef Lutz sendet SOS“ *

Hier der LOK-Report.

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*Wer SOS sendet, sollte sich schnellstens erst einmal selbst retten!

Prellbock Altona hat zur Situation mit seiner Pressemitteilung eine Reihe von Forderungen aufgestellt.
Und wir bleiben am Thema!
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1 Gedanke zu „„Die Deutsche Bahn vor sich selbst retten““

  1. Was will man da noch retten? Was erwartet ihr von einer „Beamtenbahn“? Wie bei allen Reformen in der Politik, gut gemeint, aber schlecht umgesetzt. Wenn dann bei dem komplizieretn Thema in der Umsetzung Konstruktionsfehler auftauchen wird wie immer in der Politik nicht effektiv nachkorigiert. Das Thema Bürokratie und EBA ist auch so eine Sache. Wenn ich der Staat zu viele einmischt und alles Regeln will, läufts halt nicht. Dann braucht man halt 10 Jahre Planungs- u. Bauzeit für eine neue S-Bahn Haltestelle (Beispiel aus meiner Region). Eure Forderungen sind ja richtig, allein der Glaube fehlt mir das sich da was ändert. Z.B. die Forderung in der Politik „mehr Güter auf die Bahn“ höre ich schon seit 30 Jahre, passiert ist das Gegenteil. Da hilt auch nicht *innen und Mainsteam Genden. Wünsche euch aber noch viele Erfolg mit euren Aktivitäten.

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