Die Bürgerschaft will größeren Bahnhof abreißen und zu kleinen Bahnhof neu bauen…..

02.04.2020
Gestern in der Hamburger Bürgerschaft – das war kein Aprilscherz

Bürgerschaft will größeren Bahnhof abreißen und einen zu kleinen Bahnhof neu bauen!
Die neue Mathematik von SPD-Grüne-CDU:
>> 31  Züge pro Stunde am Diebsteich sind mehr als 45 Züge am jetzigen Bahnhof<<
>> 6 Gleise am Fernbahnhof Diebsteich sind mehr als 8+2 Gleise* am jetzigen Bahnhof<<
Ein neuer Bahnhof am Friedhof 
Ja
Ein Zentral-Bahnhof in einer Metropolstadt Altona  Nein
Und für den zu kleinen Diebsteich-Bahnhof wird Dammtor als Fern-und Regionalbahnhof aufgegeben. (sma – Gutachten)
Klima-und Umweltschutz: Nein
Der zu kleine Diebsteich verbaut die Zukunft der S-Bahnen
S4, S3, S21, S32 ( alle an einem Bahnsteig )
SPD-Grüne-CDU in Immobilieninteressen „verstrickt?“
Ob Hochhaustürme und Bahnhofhalle je gebaut werden …. weiter unsicher – Die Immobilienbranche rutscht in die Post-Coronakrise!?**

 

* 8 Gleise mit 4 Bahnsteigen am Bahnhof Altona und 2 Gleise, die von der  Verbindungsbahn direkt nach Norden führen. Gleisepläne siehe hier
** siehe Info des Deutschlandfunks

Am 01.04.2020 tagte die Hamburger Bürgerschaft und debattierte unter Corona-Ausnahmebedingungen.
Aber  der TOP 16  und der Antrag 22/37 von Rot/Grün musste unbedingt durchgepeitscht werden.
Zum Glück beantragte die Linksfraktion eine Debatte.
9 Debattenbeiträge
Viele fast „Fake news“ in den Abgeordnetenbeiträgen der SPD, der Grünen und der CDU.
Dazu diese Infos aus unserem newsletter vom 02.04.2020

02.04.2020
Liebe Interessierte,
Liebe Aktive,

Die gesamte Welt ist massiv und außerordentlich in der Corona -Krise.
Und Corona hält uns alle in Atem und verändert zur Zeit alles, was wir gewohnt waren, was uns wichtig war.
Prellbock versucht trotzdem sich in das Geschehen einzumischen und kämpft weiterhin für den Fern-und Regionalbahnhof Altona.
Gestern haben wir von 20.30 bis 22 Uhr eine Videokonferenz gemacht.
Skype funktionierte zufriedenstellend.

Am 01.04.2020  gab es nun eine fast einstündige Debatte in der neu gewählten Hamburger Bürgerschaft zum Thema.

  • 9 Debattenbeiträge, die du jetzt einzeln sich ansehen kannst.
    TOP 16
  • siehe hier
  • Du musst fast nach unten scrollen zum TOP 16 – rechte Seite alle Debatten-Beiträge als Video-Sequenz
  • Dazu 2 Anträge, die du auch downloaden  kannst.
  • Prellbock „war mitten drin in dieser Debatte“, wurde bestimmt 8x entweder niedergemacht oder positiv erwähnt.

Aber es  war sehr erdrückend und trarig, dass die RednerInnen der SPD, CDU und der Grünen sich auszeichneten,
wenig mir der Materie auseinander gesetzt zu haben  oder eben ganz andere Interessen vertreten.
Aber schau dir das einfach einmal selbst an.

Am „schlimmsten“ war Dirk Kienscherf – SPD-Fraktionsvorsitzender.
Kienscherf behauptet tatsächlich fast wortwörtlich, dass der neue Bahnhof am Diebsteich leistungsfähiger ist als der jetzige Kopfbahnhof.
Aber schon die einfache Rechnung: Kopfbahnhof Altona schafft lässig mehr als 45 Züge pro Stunde, der neue Diebsteich Fernbahnhof schafft gerade
31 Züge pro Stunde.
Selbst diese kleine einfache Rechnung kennt Herr Kienscherf(Hat Betriebswirtschaft studiert) 31<45
Und er war ab 1995 persönlicher Referent und Büroleiter des damaligen Bausenators Eugen Wagner.
Eugen Wagner(SPD)  hat 1997 konsequent NEIN zu Diebsteich gesagt und sich auch in der SPD durchgesetzt.
Bis heute hat Eugen Wagner sein Votum nicht revidiert.
Schon 1997 war „Diebsteich bauen und Altona abreißen für neue  Immobilieninteressen “ der zentrale Punkt in der Auseinandersetzung.
Unser 2018 verfasstes Prellbock-Infoblatt  siehe hier
Kienscherf hat vor kurzem schon einmal „Fake news“ verbreitet.
Am 12.02.2020 in der letzten Debatte der alten Bürgerschaft  zum Bahnhof Altona.
Herr Kienscherf behauptete da, die Altona Bürger wollen Diebsteich und den Abriss des Fern-und Regionalbahnhof Altona.
Die Meinungsbarometer sagen etwas ganz anders:
Spiegel im Herbst 2018: 77% sind für den Altonaer Bahnhof
Die SHZ-Zeitungsgruppe jetzt im Frühjahr: Über 61 % sind für Bahnhof Altona
Dazu kannst du die Debatte und Dirk Kienscherfs „fast Fake news“ am 12.02.2020 hier unter TOP 108 nach hören.

Das SMA-Gutachten siehe hier

Es gibt derzeitig nur in einer Kurzversion.
Wir wollen seitens Prellbock gerne die Langversion lesen und begutachten.
Die Kurzversion haben wir gestern in unser Videokonferenz besprochen und haben dazu heute am 02.4.2020 eine Pressemitteilung herausgegeben.
Noch einmal die Kurzversion in der Anlage und hier 2 spezielle Meinungen:

Eberhard Happe
Ich habe es nicht anders erwartet. Daß man im Güterverkehr unpaarig fährt und daß dann sogar einer Kapazitätsbetrachtung zugrunde legt, kann ich zur Kenntnis nehmen. Daß man das aber bei Reisezügen macht, zeugt von Dummheit. Damit hat sich diese Firma in meinen Augen disqualifiziert. Ganz nebenbei: Die DB AG hat in den Erläuterungen zu den Planfeststellungsunterlagen definitiv deutlich gemacht, daß auf der Verbindungsbahn nicht mehr als 20 Züge fahren können. Mir genügt das als Beweis des Dilettantismus  dieser Firma, die ja selbstredend für das, was sie da gutachtet, keinerlei Verantwortung trägt. S 21 lässt von sma grüßen. Diese Firma ist Teil der deutschen Bahnmisere! Erlaube mir meinen Stoßseufzer zu wiederholen: O tempora, o mores! 

Ernst-Günter Lichte
Ein Wort noch zum SMA-„Gutachten“: Was da „festgestellt“ wurde, ist die Mühe des Lesens kaum wert. Wer nur den Punktbezug einer Station ohne Berücksichtigung der Anschlüsse und der Einbindungen in das System Eisenbahn als Aufgabe sieht und das als „Gutachten“ aus Gefälligkeit dem Besteller anbietet, von dessen Arbeit kann man wohl nicht viel halten. Den Unwissenden kann die Eisenbahn aber damit den „Beweis“ antreten, dass mit der zukünftigen Station am Diebsteich wohl alles in bester Ordnung wäre. Schade, dass gerade unter den Entscheidern so viele Unwissende sind (oder wollen die nur nichts wissen?).Dazu noch der Unsinn einer Anzahl von 31 Zügen stündlich am Diebsteich: Wenn alles im mindestens stündlichen (Deutschland-) Taktverkehr eingerichtet wird, muss eine gerade Anzahl von Zügen pro Stunde abgefertigt werden, also 30 oder 32 Züge, je die Hälfte pro Richtung! Und weiterhin – die DB möchte wohl Dammtor als Fernbahnhalt aufgeben. Da kam SMA der DB mit dem Aufgeben des Fernbahn_Haltens am Dammtor als Begründung für Diebsteich-Zugmengen entgegen. Doch – sollte man bei SMA so dumm sein, dass der wahre Grund vielleicht nicht bekannt ist? Das ist das Kreuzen der Gegenrichtung des Fahrweges bei Fahrten in die Gleise 5 bis 8 auf die Lübecker Seite des Hbf. Dann können pro Zugfahrt vom Dammtor zum Hbf in die Gleise 5 bis 8 je Fahrt zwei Züge in der Richtung Harburg – Dammtor nicht fahren, bei viermaliger Kreuzung sind dann schon acht Fahrten (Trassen) nicht mehr möglich. Das ist schon heute der Hauptgrund für viele Verspätungen sowie die Wartezeiten auch am Dammtor Richtung Hbf. Dann nämlich, wenn der voraus fahrende Zug zu Gleisen 5 bis 8 am Hbf wegen eines am Hbf aus den Harburger Gleisen ausfahrenden Zuges Richtung Dammtor warten muss. Mit dem Aufenthalt für Reisende am Bahnsteig hat die Durchlässigkeit der Verbindungsbahn nur bedingt zu tun.
Alles in allem – das SMA-Geschreibsel ist keine Begutachtung, das sind Genfälligkeitsangaben!


Der  aktuelle VCD-Nord Sondernewsletter vom 29.03.2020  ….. siehe hier
Auch der VCD-Nord kann derzeitig nur per Wort und Bild und Internet arbeiten und hat diese Woche

Ein erster Kommentar von Michael Jung zum Sondernewsletter des VCD-Nord 

 

 

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